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… wir waren in Berlin
Ameranger Dorfmusik und Ameranger Trachtler auf der Grünen Woche
Einen unvergesslichen Ausflug unternahmen die Dorfmusik Amerang und der Trachtenverein „Chiemgauviertler“ Amerang zur Grünen Woche nach Berlin. Mit dem Bus ging es über Nacht aus dem Chiemgau in die Hauptstadt. Der Ameranger Trachtenverein und die Dorfmusik starteten bereits am Abend und kamen nach einer ruhigen Fahrt (ohne Schlaf) am frühen Morgen am Hotel in Berlin an , da gab es kurz Frühstück, es musste schnell umgezogen werden und um Punkt halb Acht wurden die Ameranger auf der Messe von Toni Hötzelsperger empfangen. Die herrlich hergerichtete Bayernhalle war ab diesem Zeitpunkt für geladene Gäste geöffnet, viel Prominenz aus dem Landkreis Rosenheim und den Rest Bayerns, diese wurden von der Ameranger Dorfmusik begrüßt. Die Trachtler zeigten bei Ihren Auftritten, was der Chiemgau zu bieten hat. Hausherr, Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner, eröffnete die Bayernhalle und als dann das Puplikum Einlass hatte, waren die Trachtler und Musiker stets von vielen Gästen umrahmt. Zwischendurch traten noch die Schäffler aus Pfaffenhofen an der Ilm auf, ehe die Musiker, Trachtler und Goaßlschnoitza aus Rottau die Auftritte übernahmen. Viel Applaus und Bewunderung, wirklich nette und amüsante Gespräche, ein bäriger Tag. Nach der Messe ging es ins Löwenbräu zum Essen und zwischen Japanern, Chinesen, Amerikanern und anderen Exoten (auch Berlinern) trafen sich fast 100 Chiemgauer zu einem Hoagascht. Mit Musik, Plattlern und zu späterer Stunde auch noch Gesang hatte man die große Gaststätte voll im Griff. Am nächsten Tag wurde Berlin besichtigt. Die Ameranger waren am Vormittag mit einem Stadtführer unterwegs durch Berlin, liefen dann eine Stunde durch das KaDeWe und am Nachmittag war man zur Besichtigung der dem Ameranger Unternehmer Ernst Freiberger gehörenden Immobilien eingeladen. Zuerst ging es an den Spreebogen, wo wir mit einem Mittagsbuffet empfangen wurden. Frisch gestärkt ging es dann in den 12. Stock des großen Gebäudes, das auch das Innenministerium des Bundes beherbergt, von wo man eine herrliche Aussicht über Berlin und vor allem in Richtung Reichstag und Bundesregierung hatte. Leider schneite es zu diesem Zeitpunkt, so dass die Sicht etwas eingeschränkt war. Anschliessend ging es nach Berlin Tegel zur Humboldtmühle, eine ehemaliges Mühlengelände, direkt am Tegeler See, das zu einem Medical Park umgebaut wurde. Nach einer kurzen Führung gab es Kaffee und Kuchen und die Dorfmusik und die Aktiven des Trachtenvereins zeigten vor den Angestellten und Patienten Ihr Können. Weiter ging es wieder in die Innenstadt. Diesmal auf eine riesige Baustelle, dem Forum Museumsinsel, auf der ein fast neuer Stadtteil entsteht. Alte Hausreihen werden renoviert und umgebaut, ganze Plätze entstehen neu – wenn alles so wird wie auf dem Modell zu sehen war, dann ist es wieder eine Bereicherung für die Stadt Berlin. Ein kurzer Besuch am Brandenburger Tor noch und dann traf man sich wieder mit den Rottauern, diesmal im Maximilians, ebenfalls einer bayerischen Wirtschaft, zum gemeinsamen Abendessen. Die Klexalmusi aus der Ameranger Dorfmusik spielten zur Unterhaltung auf und es dauerte nicht lange, bis die ersten Plattler zum Besten gegeben wurden. Die restlichen Musiker holten auch noch ihre Instrumente und so hatten die Chiemgauer auch diese Gaststätte wieder in Ihrem Besitz. Der Abend sollte aber noch nicht zu Ende sein. Ein Großteil musste noch das berüchtigte Q-Dorf (eine unterirdische Diskothek – fast wie in den Katakomben) besichtigen und so kamen die letzten in den frühen Morgenstunden zum gemeinsamen Hotel zurück, gerade noch rechtzeitig zum Frühstück. Ein letzer Ratsch mit den Rottauern und den neu angekommenen Allgäuern, dann fuhren die Ameranger auf direktem Wege nach Hause. Gegen 17.00 Uhr war man dann müde, aber voller bester Eindrücke in Amerang.
Bärig war´s und schee war´s dass ma beianand warn! ….. jedazeit wieda
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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